Église de Dalheim

 

photo: pittbe@pt.lu

 

Die St. Peter und Paul Kirche

Die Pfarrkirche von Dalheim wurde im Jahr 1743 erbaut. In ihrem Innern sind eindrucksvolle Fresken zu besichtigen. Fresken gehören den Wandmalereien an und sind gleichzeitig die anspruchsvollsten, imposantesten und elegantesten unter ihnen. Sie werden auf Fernwirkung berechnet und gelten als monumentale Malerei.  Fresken werden mit Wasserfarben auf den noch feuchten (al fresco) Untergrund, den Mörtel, aufgetragen. Erst durch das Austrocknen der Wände, welches Wochen dauern kann, wird das endgültige Resultat sichtbar. Johann Georg Weiser fertigte in der 2. Hälfte des 18 Jahrhunderts die Fresken in Dalheim an.

Weisers Herkunft ist bis heute nicht genau geklärt. Zusammen mit seiner Frau namens Maria Barbara Decker brachte er einen Sohn, Johann Gaspar, und zwei Töchter, Margareta und Maria Josephine, zur Welt. Er lässt seine Fresken in die Höhen und in die Wolken des Himmels auslaufen und hat sich auf die Abbildung schwebender Figuren spezialisiert. Für das Hauptstück der Malerei in Dalheim, der „Verklärung“ auf Tabor, benutzte er dieselbe Technik.

Nach dem Abschluss seiner Arbeit in Dalheim um 1770 hörte man nichts mehr über ihn.            

Die Fresken Dalheims sind sehr eindrucksvoll und wurden unter der Anweisung der Abtei von St. Maximin erschaffen. Sie entstanden unter dem Pfarrer Josef W. Scheffer und waren damals sehr kostspielig.            

Source:  
livre: Victor Loos -Duelem - Eis Kiirch, édité par le Conseil de la Fabrique d’Eglise de Dalheim

 

 

 
Église de Filsdorf

Photo: pittbe@pt.lu

Die Saint-Antonius Kirche

Die Pfarrkirche in Filsdorf erweckt das Interesse der Leute hauptsächlich durch seine prachtvollen, durch Glasmalerei verzierten Fenster. 1893 waren es die Familien Linster und Schmit die sich der Herausforderung stellten um die Fenster der damaligen neuen Kirche herzustellen. Die zwei schönsten Fenster sind „Herz Mariä“ und „Herz Jesu“ welche sich im Chor der Kirche befinden. Alle anderen Fenster verzierte man mit Ornamenten. Bei allen Fenstern handelt es sich um Antik –und Kathedralglas und man benutzte Blei und Schwarzlot für die Verzierung.   

 

Fenster mit Ornament

 

Fenster "Herz Jesu"

 

Fenster "Herz Mariä"

 

 

Grundriss der Kirche

Source:
site internet: http://www.glasmalerei-ev.net/pages/b2176/b2176.shtml



 
Église de Welfrange

Église St. Wendelin de Welfrange

 

 

 

Photo:Commune de Dalheim

 
Archéologie à Dalheim

 

 

 

Die Jupiterstatue

Der mit langem Bart, gekräuseltem Haar und nackt dargestellte Jupiter war der mächtigste Gott der römischen Zeit. Wenn man die Skulptur genau betrachtet kann man daraus schließen dass er in der linken Hand das Zepter trug und in der rechten Hand den Blitz hielt. Leider sind diese Teile aber verlorengegangen. Diese in Dalheim gefundene Skulptur aus Bronze ist trotz seiner zahlreichen Beschädigungen ein sehr hochgeschätztes und seltenes Produkt der römischen Kunst. Betrachten kann man die Jupiterstatue heutzutage im Museum „Musée du Louvre“ in Paris.   

Source:
livre: Fanfare Gemeng Duelem -Vu Ricciacus via Dalahem op Duelem

site internet: www.ricciacus.lu

 

Die Minervastatue

Die Minervastatue gilt als einen großen und wertvollen Fund auf Pëtzel, in Dalheim. In der römischen Zeit war Minerva die Schutzgöttin des Handwerks und der Künste. Wie man gut erkennen kann ist Minerva mit einem Übergewand bekleidet und sie trägt einen korinthischen Helm auf dem Kopf. Wenn man genauer hinschaut kann man auf der Brust der Skulptur die feine Verzierung eines Gorgoneion, ein Schreckbild, erkennen. Außerdem kann man bei genauerer Betrachtung schlussfolgern dass Minerva in der rechten Hand einen Speer hielt und sich mit der linken Hand auf einem Schild abstützte. Diese Teile gingen aber leider verloren. Wie die Jupiterstatue kann man die Minervastatue aus Bronze heutzutage im Museum „ Musée du Louvre“ in Paris bewundern.

Source:
livre: Fanfare Gemeng Duelem -Vu Ricciacus via Dalahem op Duelem

site internet: www.ricciacus.lu

 

 

 

 

  

Das römische Theater

Die Entdeckung des römischen Theaters im Jahre 1985 ist wohl der größte und sensationellste Fund in Dalheim. Dieses bedeutsame Kulturdenkmal erweckte das Interesse zahlreicher Leute. Das Theater liegt in einem felsigen Steilhang in dem heutigem „Neie Wee“. Zur Zeit der Römer versammelten sich hier die Leute um unter anderem Theateraufführungen zu verfolgen oder aber auch um an kulturellen, religiösen und weltlichen Versammlungen teilzunehmen. Früher konnten bis zu 3500 Zuschauer im Theater Platz nehmen. Damit die Zuschauer am Nachmittag nicht verblendet wurden, baute man das Theater in nordöstliche Richtung. Noch heute kann man die Ausgrabungen und die Reste des römischen Theaters in Dalheim bewundern.

Source:
livre: Fanfare Gemeng Duelem -Vu Ricciacus via Dalahem op Duelem

site internet: http://www.strassen-der-roemer.de/cgi-bin/cms?_SID=217e17191f1d696149d861c8730fe4eeb69e82df00016491914139&_sprache=de&_bereich=artikel&_aktion=detail&idartikel=101149&_template_variant2=

 

 

 

 

Römische Münzen

In den letzten 150 Jahren konnten hier in Luxemburg mehr als 50000 römische Münzen geborgen werden. Die größte Fundstätte unseres Landes ist hier in Dalheim. Leider ist der größte Teil der Münzen nicht gut erhalten. Die hier in Dalheim gefundenen Münzen sind aus der gallischen Epoche  und kommen hauptsächlich von Nîmes und Lyon. Auf den meisten Münzen kann man das Gesicht früherer Regenten erkennen, weswegen man die Münzen hier in Luxemburg oft „Hédekäpp“ nannte.

Source:
livre: Fanfare Gemeng Duelem -Vu Ricciacus via Dalahem op Duelem

site internet: www.ricciacus.lu

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